Pferdewetten

Pferdewetten gehören den ältesten Arten von Sportwetten und haben eine ruhmreiche Vergangenheit. Mittlerweile aber erfreuen sich nur noch wenig Spieler diesen Vergnügen. Auch wenn Pferderennen ein so klassischer und traditioneller Wett Bereich ist, lässt sich nicht verschweigen, dass die Zahlen der Spieler in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sind und viele Wettanbieter Pferdewetten aus ihrem Angebot genommen haben.

Dies liegt auch an dem großen Aufwand dem es bedarf die Wetten betreuen. Pferdewetten sind so gut wie bei allen Wettanbietern mittlerweile Geschichte. Wenn man heutzutage auf Pferdewetten möchte muss man dafür in der Regel zu spezialisierten Anbietern gehen. Außerdem benötigt man ein unfassbares Wissen über Pferde und Reiter, damit man sinnvoll wetten kann. Dazu benötigt man allerdings eine echte Leidenschaft für diesen Sport. Außerdem ist man vollkommen ausgelastet, wenn man sich auf Pferdewetten konzentriert und kann kaum noch Zeit für andere Sportwetten aufwenden.

Wie sieht der Rennablauf aus?

Bevor das Rennen beginnt, sollte man sich erst einmal Informationen über sein persönliches favorisiertes Pferd einholen. Außerdem sind Informationen über den Reiter fast genauso wichtig. In der Regel findet man bei den meisten Anbietern, vor beginn des Rennens eine sogenannte Racecard. Diese Karte sollte alle Grundinformationen die wichtig für das Rennen sind. Dazu gehören zum Beispiel eine Gewinnübersicht von Pferd und Reiter, die jeweiligen Wettarten und weitere Zusatzinformationen, welche für einen gut platzierten Wetteinsatz benötigt werden. Sollte man dann alle wichtigen Informationen gesammelt haben und sich für einen Favoriten entschieden haben, hat man Zeit bis zum Beginn des Rennens seinen Wetteinsatz platzieren. Sobald das Rennen gestartet ist können keine Wetteinsätze mehr getätigt werden. Nun sollten sie in der Racecard den sogenannten Einlauf sehen. So bezeichnet man die Reihenfolge in der die Pferde über die Ziellinie bekommen sind, also im Prinzip dass Platzierung Ergebnis.

Sehr selten kommt es auch dazu, dass es ein ungenau Ziel Ergebnis gibt. Dies bedeutet, dass das Rennen beim Finish auf unentschieden steht, wenn zwei Pferde gleichzeitig den Zieleinlauf erreichen. Dies bedeutet, dass das Rennen mit einem sogenannten Fotofinish ich entschieden wird. Dabei wird mit einer Aufnahme von der Ziellinie entschieden, welches Pferd die Ziellinie zuerst erreicht hat. In ganz seltenen Fällen, kann es sogar dazu kommen, dass nicht mal mit hilfe des Fotos eine Entscheidung getroffen werden kann. Dann wird dieses Rennen als sogenanntes totes Rennen bezeichnet. Spieler die auf eines der beiden Sieger Pferde gesetzt haben, haben dieses Rennen dann zur Hälfte gewonnen. In diesem seltenen Fall wird die Quote zur allgemeinen Fairness halbiert und dann erst ausgezahlt.

Wie sehen die Quoten bei Pferdewetten aus?

Quoten im Pferderennsport werden nach dem sogenannten Totalisatorprinzip berechnet. Bei diesem Verfahren, Wetten die Wett-Teilnehmer nicht gegen den Buchmacher, sondern untereinander. Alle Einsätze für eine Wettart werden gesammelt. Danach wird von den Einsätzen die Rennbahn Provision abgezogen und das übrig gebliebene Geld je nach Anteil des Einsatzes an die Gewinner wieder ausgezahlt. Quotenberechnung beim Pferderennen relativ simpel. Im Regelfall geht die Quote von einem Einsatz von zehn Euro aus. Das heißt, bei einem Beispiel von einer Quote 70:10, erhält man im Fall eines Sieges 70€ bzw. 60€ Reingewinn, wenn man den Einsatz abzieht.

Welche arten von Quoten gibt es noch?

Zum einen gibt es die sogenannten Vortrag Quoten, welche von den Buchmacher ein Tag vor dem Rennen festgelegt werden. Diese sind allerdings nur bei speziellen Rennen verfügbar und können sich stetig verändern. Tagesquoten werden vor einem Rennen vom Buchmacher festgelegt und gewöhnlich am Morgen des Renntag bekannt geben. Allerdings sind diese auch nur bei speziellen Rennen verfügbar und können ebenfalls fluktuieren. Startquoten oder auch SQ genannt ist ein Quotendurchschnitt der Buchmacher, welche diese an der Rennbahn, vor Beginn jedes Rennens errechnen. Diese Quoten werden dem bettelnden nicht bekannt geben. Auch zum Zeitpunkt des Wettens kennt der Spieler die Quote nicht und muss auf Risiko gehen.

Fazit:

abschließend kann man festhalten, dass Pferdewetten eine der ältesten Formen des Westens ist. Außerdem auch eine der edelsten Arten. Doch mittlerweile gehören Pferdewetten nicht mehr zu den beliebtesten Wetten und wurden von vielen Wettanbietern verbannt.